Wir sind das ganze Leben lang ermutigt, gedrängt mehr zu lieben: den Nächsten wie uns selbst. Vergeben und vergeben, loslassen vom Recht, Recht zu haben. Der Liebe willen, weil es uns hilft, Frieden und Ruhe zu finden. Ich gebe es zu, es ist ein Leichtes, Menschen zu lieben, die nach unseren Vorstellungen und Werten handeln. Doch wehe, wenn sie uns widersprechen, uns den Spiegel vorhalten, lieben wir sie noch bedingungslos oder kaltet unsere Liebe ab, wird sie oberflächlicher, unbedeutend und schieben wir unsere Nächsten aufs Abstellgleis der Gleichgültigkeit? Ich weiss, es wird viel verlangt, doch haben wir einen Helfer, einen Tröster, der uns zur Seite steht, der aus eigener Erfahrung weiss, was es bedeutet, Mensch zu sein. Mit ihm können wir unsere Sturheit, unsere verletzte Seele überwinden, uns neu auf den Weg machen, Beziehungen zu leben.
Es gibt diesen Gott, der meiner ganze Liebe bedarf, nicht weil er es nötig hätte, sondern wir es. Und wir sehnen uns nach diesem Menschen, den wir mehr lieben als alle anderen, nicht weil es dieser Mensch benötigt, sondern wir es. Dieser Mensch, welchen wir lieben, über sein Wohlergehen, wir uns sehnen und danach handeln, welcher uns begeistert über alle Massen, welchem wir unsere Seele offenbaren, das Intimste teilen. Doch wehe, wenn sie oder er uns widerspricht, uns den Spiegel vorhält, lieben wir sie oder ihn noch bedingungslos oder kaltet unsere Liebe ab, wird sie oberflächlicher, unbedeutend und schieben wir unsere Nächsten aufs Abstellgleis der Gleichgültigkeit? Ich weiss, es wird viel verlangt, doch haben wir einen Helfer, einen Tröster, der uns zur Seite steht, der aus eigener Erfahrung weiss, was es bedeutet, Mensch zu sein. Mit ihm können wir unsere Sturheit, unsere verletzte Seele überwinden, uns neu auf den Weg machen, Beziehungen zu leben.









