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  • Gott

    Vielleicht fragst du dich, wer dieser Gott ist? Der nette alte Mann, mit langem weissen Bart, der Gott, der überfordert ist, der unnahbare Gott, der strafende Gott, der Gott, der Zucht und Ordnung verlangt, etwas übergeordnetes, nicht fassbares?

    Wenn ich glaube, dass alles, was erschaffen ist, durch ihn erschaffen wurde, dann muss ich davon ausgehen, dass sich im Geschaffenen Aspekte seines Charakters zeigen. Wenn ich zusätzlich Glaube, dass Gott es mit den Menschen gut meint, sie inspiriert, sie extrinsisch motiviert, dass sie nicht anders können, als intrinsisch motiviert zu werden, dass er Mensch wurde, wie wir, dass wir verstehen, dass er unser Leben, unsere Herausforderungen und Freuden selbst erlebt und nicht nur durch die Brille des Erschaffers beobachtet hat, dass er uns beistehen kann, so können wir vielleicht gedanklich soweit sein, ihn als nahbar zu bezeichnen.

    Jesus spricht Gott als Vater an. Er ist ihm vertraut, für ihn ist Gott seine Bezugsperson, seine Inspiration: wer sich Gott nähert, wer bittet, wer sucht, wer anklopft, die oder der wird eingeladen, angenommen und aufgenommen in seine Familie.

    Vielleicht ist der Begriff Vater und vielleicht auch Familie negativ behaftet, vielleicht haben wir selbst keine guten Väter gehabt, vielleicht sind wir diese Väter, die nicht oder scheinbar nie an das Ideal herankommen. Wie können wir uns diesem göttlichen Vater nähern, an dem Tisch dieses Vaters sitzen, der vielleicht schon in fünf Minuten seine Meinung ändern, launisch und distanziert sein könnte, dann lade ich dich ein den Begriff Vater und Familie mit dem zu ersetzen, mit allem, was wir in unserem Leben vermisst haben, Zuflucht vor dem Sturm, Schatten vor der prallen Sonne, Wasser und Nahrung, dann kommen wir diesem Gedanken nahe. In ihm finden wir uns und kommen zur Ruhe.

    Inspiriert von George MacDonald (Philosoph, Theologe)

    Photo by Tatiana Syrikova on Pexels.com
  • Scherben

    Wir lassen uns von den Scherben der menschlichen Zerbrochenheit irritieren, sind nicht in der Lage und wollen und können nicht in der Lage sein, diese Scherben als Ganzes zu sehen. Doch wenn wir ihn sehen wie er ist, nicht so wie er zu scheinen mag, nicht eine weitere Scherbe, sondern dem Vollender, dem Hoffnungsstifter, der uns durch seine Augen ein wunderschönes, farbiges Kirchenfenster zeigt, uns die Türe öffnet, um uns in die Weite und Grosszügigkeit des Lebens führt, dann kann unsere Seele aufatmen. Glaubst du mit mir, mein Freund, dass er es kann und tun wird, er macht, dich und mich und alles neu.

  • About created-by-design org

    About created

    Ich weiss nicht, was du über dich und die anderen Menschen denkst. Ich bin überzeugt und glaube, dass der Mensch gewollt und mit grosser Sorgfalt ausgedacht und erschaffen wurde. Kein Kind des Zufalls, sondern ein überhaus wohlüberlegter Akt eines Schöpfers, der uns aus einem Gedanken erschaffen hat, Beziehung zu leben, nicht alleine zu sein und in dieser Beziehung zu wachsen, dies mit uns selbst, den Mitmenschen und ihm.

    About design

    Wir wurden nicht uniformiert geschaffen, obwohl wir uns äusserlich ähnlich sehen, sind wir doch als Persönlichkeiten verschieden, einzigartig, sozusagen als „Unique Human Factor“ in die Welt geboren. Wir entsprechen dem vielfältigen Design Gottes.

    About org

    Ich sehe mich nicht als Einzeltäter, sondern ich sehe die Sache als Konglomerat von Menschen, die sich als von Gott geschaffene Menschen sehen und ihre verschiedenen Aspekte des Design, ihre Fähigkeiten einbringen möchten mit dem Ziel, Menschen zu Ermutigen, sich diesem Gott zu nähern, zu suchen und anzuklopfen. Seine Türe steht für alle Menschen weit offen.

    Das Logo

    Das Christusmonogramm besteht aus den beiden als Monogramm übereinander geschriebenen griechischen Buchstaben Χ und Ρ. Dabei handelt es sich um die ersten beiden Buchstaben des griechischen Wortes Χριστός Christós. A steht für Alpha (Anfang) / Ω für Omega (Ende).

    Created by Design (Chi Rho)
  • About smö

    Sicherlich möchtest du wissen, mit wem du beim Lesen der Texte zu tun hast. smö setzt sich aus dem ersten Buchstaben meines Vornamens und den nächsten beiden meines Nachnamens zusammen. Ich möchte nicht mich als Person in den Fokus stellen, sondern die Texte.

    Geboren an einem wunderschönen Junitag 1970 in Bern, Schweiz, wuchs ich mit meinem älteren Bruder und meinen Eltern in der Agglomeration von Bern auf und absolvierte meine Schulzeit im Tscharnergut im Berner Quartier Betlehem. Mit bereits 14 Jahren begann ich zu schreiben und diese Passion liess mich bis heute nicht mehr los. Während der letzten Jahrzehnte sind hunderte Texte, Essays, Kurzgeschichten entstanden; elektronisch, handschriftlich, audio- und videotechnisch, in Deutsch, Englisch, Berndeutsch und Französisch.

    Irgendwann habe ich gelernt zu lesen und zu schreiben, irgendwann habe ich selbst begonnen Gedanken aufs Papier zu bringen. Die Inspirationen dieser Texte entsprangen einerseits aus dem Erlebten, andererseits aus Beobachtungen. Weder sind sie theologisch noch philosophisch über alle Zweifel erhaben. Wer die Texte mit einem kritischen Blick liest, wird wohl bereits nach den ersten Wörtern oder Sätzen diese als zu wenig gründlich und detailliert beurteilen und damit Recht haben. Doch wer sie durchliest und nicht verständliche Partien übersieht, entdeckt vielleicht im Kontext feine, sich abhebende Wegweiser, Tankstellen für die durstige Seele, feine Nebellöcher mit Sicht auf den blauen Himmel, auf immergrüne Wiesen und kühler Brisen. Sollte ein Komma nicht an der richtigen Stelle gesetzt worden sein, Formulierungen zu wenig konsequent, wortwörtlich zu wenig genau beschrieben worden sein, bitte ich um Verständnis. Ich bin in zweierlei Hinsicht ein Laie: Erstens habe ich keine theologische Ausbildung genossen, meine Äusserungen, Erkenntnisse fundieren aus dem Erlebten. Zweitens ein Laie, was die Umsetzung der Gedanken in Texte betrifft. Ich habe nie eine Hochschule, ein Gymnasium besucht. Den logische Aufbau der Texte, den Aufbau der Spannung ist mir nicht gelehrt worden. Trotzdem schreibe ich.

    Wenn etwas hängen bleibt (was ich hoffe), dann soll es zur Erbauung, zum Weiterdenken anregen. Wenn ich dadurch sogar eine Tür zum Göttlichen öffnen kann, desto besser. Güte und Barmherzigkeit soll geteilt werden, müssen sogar geteilt werden. Somit alles erdenklich Gute beim Lesen der Texte.

  • Das erste Mal

    Salü zäme, lieber Mitmensch

    sicherlich fragst du dich, weshalb und aus welchem Grund sollte ich einen weiteren Blog abonnieren, mir Zeit nehmen, Gedanken eines anderen Menschen zu lesen, mich darin zu vertiefen: hätte ich nichts besseres zu tun?

    Weil mit diesem Blog möchte ich dich ermutigen, dich zum denken und zum mitdenken ermutigen, vielleicht merkst du, hm, ich bin nicht alleine mit diesen Gedanken, da gibt es mindestens noch jemanden der ähnliches erlebt, ähnliches verarbeiten muss: ein gemeinsam statt einsam und dies nicht täglich, sondern wöchentlich, kleine Dosen, manchmal nur ein Titel, manchmal nur ein Satz und manchmal mehr.

    Herzlich grüsst dich – smö