Vielleicht habe ich es bereits erwähnt, doch heute morgen brennt es mehr als sonst in meinem Herzen, so muss es aufgeschrieben und formuliert werden.
Liebe sie alle, ohne wenn und aber, ohne Zurückhaltung, sei ehrlich, dabei, du kannst Liebe nicht spielen, sondern sie muss fliessen in Grosszügigkeit, in göttlicher Verschwendung. Ich denke, solange wir uns und andere kontrollieren, werden wir geistlich atemlos.
Freiraum, Grosszügigkeit, Empathie kommt nur durch das Loslassen unserer eigenen Engstirnigkeit, unserem Drang nach Korrektheit, unseren eigenen Vorstellungen.
Wir kreieren unser geistliches Korsett, das uns zuschnürt, uns einengt und nennen es das Leiden mit Christus.
Es tut leid, ihm leid, dass wir nicht als Kinder, als Söhne und Töchter einziehen und ihm und einander begegnen, wie er es von Anbeginn aller Zeiten eingefädelt, geplant und aus tiefstem Herzen gewollt hat:
Liebe Gott, den Nächsten wie dich selbst.
Ich werde nicht müde darüber zu schreiben und sollte ich es werden, dann mein Herr und Gott, treibe mich auf die Knie, damit alles was nicht göttlich abfallen muss, damit du mir den Spiegel vorhältst und mich den einzigen Weg führst, bei mir anzusetzen.
…dann hoffentlich kann ich die Geister anderer unterscheiden…
