Gott spricht mich an – Math. 6.6
Gott möchte, dass ich mich aus dem Leben zurückziehe, nur mit ihm bin. Manchmal habe ich mich auf einen Stuhl gesetzt und vor mir einen anderen Stuhl hingestellt. Habe mir vorgestellt, dass Jesus Platz nehmen würde. So schien mit der Austausch einfacher. Gott hört gerne zu. Lass deine Sorgen freien Lauf. Wenn du mit ihm ehrlich bist, wird er dich früher oder später von der Bitte in den Dank führen. Und der erste Dank wird ihm gelten, dass er so unermessliche Zeit für mich hat, er sich wirklich aus einer unerschöpflichen Tiefe mir offenbart. Von der Bitte zum Dank, vom Dank ins Horchen auf seine Worte, dann wieder zurück zur Bitte, ja, zur Fürbitte und dem Dank. Er spült dein Herz weich. Freedom of want, bezeichne ich diesen Aspekt, d.h. Freiheit von mehr wollen. Gott genügt. Und plötzlich führt er dich tiefer in die Heiligkeit, auf deine Knie und du traust dich nicht einmal mehr zu atmen, so klein wirkst du. Gott als Freund, als Vater, als Mentor, als Ratgeber und ehrfürchtiger König. Dies ist kein Widerspruch. Gott wird dir Dinge offenbaren. Behalte diese für dich, behandle sie als tiefste Intimität. Es genügt. Dünke dich deswegen nicht besser oder gar auserwählter. Also kein Grund aus deinen Erfahrungen, gar Visionen, eine eigene Religion zu machen. Er hat dich ausgewählt und nicht umgekehrt. Er hat sich entschieden, mit dir Beziehung zu pflegen.
