Der Mensch scheint einfach so in die Welt geworfen worden zu sein, ohne sein zutun. Er wird konfrontiert mit dem Leben, welches ihn prägt und in welchem er andere prägt. Er ist ein Meister der Interpretation, sei es zu seinen Gunsten (Recht) oder zu seinen Ungunsten (Opfer). Er verwickelt sich in Widersprüche, welche er zu seinen Gunsten oder aufgrund äusserer Einwirkungen wohl auch zu seinen Ungunsten wählen muss. Er ist hin und her gerissen um anderen doch speziell sich selbst zu genügen und davon kriegt er nie genug, auch wenn sich mehr und mehr Resignation breit macht.
Ich glaube, dass ich nicht in diese Welt hineingeworfen, sondern in Begeisterung von meinem Schöpfer erschaffen wurde, mich mit ihm zu verbinden und von ihm immer wieder an der Hand geführt zu werden, fest zu stellen, dass es nicht um mich, rund um mich geht, sondern, dass ich mich und andere nur entsprechend begegnen kann, wenn er der Anfang und das Ende und alles für mich ist, weil er alles von sich für mich gegeben hat. So kann ich lernen mit meinen Kämpfen fertig zu werden, weil ich ihm Rechenschaft schuldig bin, besser, weil, dass was er über mich und meine Nächsten denkt und sagt alles ist, was sich für ein Leben lohnt. Begeistere mich für dich, meinen Nächsten und mich. Denn das bleibt in Ewigkeit, Amen.
