Clive Staples Lewis

Anfang der 1990er Jahre erzählte mir der Sohn unseres Pfarrers über die guten Nachtgeschichten in seiner Kindheit. Sein Vater habe ihnen jeweils vor dem zu Bett gehen Narnia vorgelesen. Eine Art christliches Märchen. Jahre später begann ich selbst meinen Kindern die Narnia-Geschichten vorzulesen. Die Geschichten haben in mir und meinen Kindern wie auch meiner Frau eine tiefe Sehnsucht nach dem Göttlichen hervorgerufen. Nachdem ich seine Biographie Ende der 2009-Jahre und sein Buch über das Christentum (Pardon, ich bin Christ resp. mere christianity) gelesen habe, packte mich eine grosser Enthusiasmus über die Art und Weise wie C.S. Lewis Bücher schrieb. So begann ich anfangs der 2010-Jahre mit dem Lesen aller seiner Werke zuerst in deutscher und später in der englischen Version. Desto mehr ich las, desto mehr zog es mich hinein, nicht wie eine Droge, sondern nach dem Bibelwort, du stellst meinen Fuss auf weiten Grund. Zum ersten Mal in meinem Leben war da ein Mensch, welcher meine tiefsten Überlegungen, meine Sehnsüchte nach dem Göttlichen in klar verständliche Worte fasste. Desto mehr ich las, desto mehr fühlte ich mich nicht nur zu seinem Büchern, sondern zu ihm hingezogen, er war für mich ein Mentor, ein grosser Bruder, ein geistlicher Vater. Ich habe nie danach gesucht, es wäre als Gott in mein Leben getreten war und mir sagen sollte, das habe ich mit all dem was ich dir zeigen wollte gedacht. Seine Bücher haben in mir geistlichen Hunger geschürt. Ich kam ab und an vom Buchlesen nach hause und verspürte diesen Hunger physisch. Die Sehnsucht mit Gott eins zu sein, einen Teil von ihm zu sein, für immer mit ihm zu verschmelzen, das Bibelwort, dass Gott zunehmen und ich abnehmen soll machte plötzlich Sinn, das Bibelwort, dass ich nicht vergleichen sollte, sondern Gott nachfolgen sollte wurde in mir zur Gewissheit. Vielleicht war es so, dass C.S. Lewis als Kind seine Mutter und ich als Teenager meinen Vater verloren hatte, vielleicht dass er sich von keinem Gruppendruck unterdrücken liess, wie ich es auch nie getan habe. Vielleicht weil er der Zweitgeborene war, so wie ich und schlussendlich seine Liebe zum Kindlichen (Lamm) und trotzdem zum Königlichen (Löwen). Überrascht es schlussendlich, wenn er sich immer Jack nannte, und dies der Vorname meines leiblichen Vaters war. 

Jack Lewis hat mir die Fenster zu Gottes Weite eröffnet, einer unbekannten Weite, würde es sich lohnen, dieses grosse Gebiet zu betreten, doch was würde mir begegnen, Enge?

Quelle Wkipedia

“We all want progress. But progress means getting nearer to the place where you want to be. And if you have taken a wrong turning then to go forward does not get you any nearer. If you are on the wrong road progress means doing an about-turn and walking back to the right road and in that case the man who turns back soonest is the most progressive man. There is nothing progressive about being pig-headed and refusing to admit a mistake. And I think if you look at the present state of the world it’s pretty plain that humanity has been making some big mistake. We’re on the wrong road. And if that is so we must go back. Going back is the quickest way on.”

― C.S. Lewis, The Case for Christianity

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