Alles Neu – Leid

Ich möchte, dass es mir gut geht, ich mit mir und allen im Einklang bin, das Leben geniessen, es mir gut gehen lassen.

Doch dann scheint sich der Wind zu ändern, Disharmonie, Diskrepanz zwischen dem, was ich glaubte zu glauben, Zweifel, wegfallen von schönen Gefühlen. Und dann, wo stehe ich dann? Das tiefe Wasser, war schlussendlich nur eine oberflächliche in sich selbst spiegelnde Pfütze? Ich verfalle dem Frust, falle ins Leid, welche ich durch wahren Glauben, wegdrängen sollte und jetzt ohne Filter auf mich eindringt. Was ist meine Reaktion darauf, Panik, Selbstmitleid, Rachegelüste, Rechthaberei und die altbekannte beleidigte Leberwurst. Gott führt mich weiter, ich muss eingestehen, wie unreif ich auf seine Führung reagiere. Ja, ich kann nicht mehr bluffen, nein, es soll und er soll weitergehen, mich konfrontieren, mich aus der Ecke der Selbstgefälligkeit herausholen, um mich zu verändern, wie ein Töpfer sein Werk, es tut weh, es braucht alles und ich weiss ich werde resignieren, damit kapituliere ich. Der innere Schweinehund kann nur durch brutale Ehrlichkeit und schonungslos herausgearbeitet werden.

close up photo of a man having a neck pain
Photo by Kindel Media on Pexels.com

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