Du musst dich waschen, mein Lieber. Ohne zu zögern, bin ich in den Fluss gestiegen und habe mich gewaschen und bin auf die andere Seite gelangt. Schaue nicht zurück, sagt mir eine andere Stimme, ich mache alles neu, ich bin der Gleiche gestern, heute und morgen, ich bin dein Nachhausekommen, ich bin deine Erfüllung, deine Hoffnung, der Grund deines Glaubens und deiner Liebe, ich bin der gute Hirte, ich habe gute Gedanken über dich, ich will dich erquicken, so sehr habe ich dich Welt geliebt.
Aufgewacht von meinem Traum, stehe ich auf, es ist noch Nacht, alle Schlafen noch, mit zitternden Beinen gehe ich die Treppe hinunter, Knie auf dem Boden und weine, Herr, mein Gott, ich habe erkannt, dass es Gnade ist, ich bin erst am Anfang meines Weges, doch habe ich erkannt, dass es Gnade ist. Vergib mir, ich brauche dich. Lass mich nicht mehr zurückkehren, ich bin kein Sklave mehr, ich bin dein Kind, dein Sohn und Bruder. Du hast mich zuerst geliebt, jetzt kann ich dich lieben, dich meinen Nächsten und mich. Habe Geduld, lasse mich nicht, Herr, lasse mich nicht, nimm mich mit und verändere mich. Amen
