I sta uf em Autebärgstäg
i sta da u friere a däm Wintertag
Zyt schynt stiu zstah, aus was isch gsy
aus was wird sy fliesst vor eire Syte
unger äm Stäg in die angeri Richtig
u zWasser fliesst dAare ab
Zyt vergeit, Blätter sy gfaue
dWäut schlaft, der Bode isch hert
dWulche möge nümme schwebe
si näble, näble aus i
u zWasser fliesst dAare ab
DGedanke vo vergangene Zyte
DGedanke vo hüt und vo morn
Wär bi ni gsy, wär bini hüt
Wär söi sy, wär bin i
u zWasser fliesst dAare ab
Bini ä Heud, ä Versäger
ä Friedensstifter, ä Heilige
Bin is wärt, macht aues ä Sinn
Sötti meh oder weniger oder angersch sy
u zWasser fliesst dAare ab
Wo isch my Platz, sötti wichtig sy
Wo präge i, wo würke i, wo chunts drufa
Wenn ha nis erreicht, wenn isches gnue
wenn gseh si mi, wenn gloube si mir
u zWasser fliesst dAare ab
Zwüsche gnüege, söue u sy
Zwüsche si / mi si Wiue düresetzte u la sy
Zwüsche Brocheheit u Hoffnigsschimmer
Zwüsche Angscht u Zueversicht
u zWasser fliesst dAare ab
αμνησία, du schöni Frou
αμνησία läng mi a
vertrei, vertrei mer dr Chopf
Rys mehr das vertreite Härz us mim Brustchorb
u wirfs its Wasser, es fliesst dAare ab
äs neus Härz, äs neus Härz
äs Härz us Fleisch nid us Stei
äs neus Härz voller Güeti
äs neus Härz voller Barmhärzigkeit
Aues angeri vergässe i, ausser angeri besteit nid
αμνησία – leg mer neue Chleider a
Reingwäsche im Bluet vo dim Brueder
Was isch gsy, isch und wird sy – αμνησία
numme eis blibt
αγάπη אהבה حب Deus amor est
