Wie geht es mir? Bin ich glücklich oder muss ich es sein, weil ich es will und es sich gehört, es zu sein? Doch bin ich wirklich glücklich, doch was ist Glück, was bedeutet glücklich zu sein. Was benötigt es, sich glücklich zu fühlen, ist Glück nur ein Gefühl oder mehr? Was gehört sich, was soll sein, was wird erwartet. Hat ein Lachen ein grösserer Wert als die Tränen? Du hast wie ich, zwei Augen, einen Mund, eine Nase, zwei Ohren, eine Verdauung, ein Bedürfnis, gesehen zu werden, nicht nur eine Nummer zu sein, sondern mehr, wie viel mehr, von was mehr?
Spiele ich eine Rolle, die ich von mir wünsche oder andere mir aufzwingen, kann ich sein, genügt einfach das Sein, was gibt das Sein her, wenn ich nur atme, wenn ich nur da bin, ohne etwas dazu zu tun, bin ich dann genug, oder müsste ich mehr sein, wie wer sein?
Bin ich erst dann glücklich oder eben gerade dann nicht mehr.
Die Gesinnung des Menschen ist vielfältig, er versucht mit allen Mitteln, wer zu sein, doch wäre er, nein, er ist bereits so viel. Wir können uns nur im anderen erkennen, doch was, wenn der andere auch ist wie ich, Mensch, vielfältig und doch so entzweit, erkenne ich mich dann darin, ja, doch weiss ich wohin und weshalb? Vergleiche ich nicht meinen Wert im anderen, so erkenne ich im Grundsatz, dass ich wertvoll sein möchte, doch von wo weiss ich, dass dem so ist. Weshalb jage ich diesem Wert nach, ohne wenn und aber und erreiche nichts als Frust. Weil der Wert in unsere Herzen gelegt wurde, der nur wachsen und gedeihen kann mit dem Geber dieses Wertes. Er zwingt uns nichts auf. Wenn ich mich erkenne, wenn ich mich mit dem Nächsten beschäftige, dann wie viel mehr mit dem Schöpfer meiner selbst? Wie kann ein Schöpfer mir diese Sehnsucht ins Herz legen, ohne es zu vollenden? Doch wenn ich mich nach Wert, nach Liebe, nach Glück sehne, dann ist er nicht nur fähig dies zu geben, sondern dann ist er in persona diese Eigenschaften selbst. Gott ist Liebe, Gott ist Ehre und er ist viel mehr als Glück, er ist Freude, denn das ist unsere Stärke, er gibt neue Kraft, er gibt Zuversicht, auf ihn können wir unsere Lasten abladen, zu ihm können wir kommen. Nicht wie zu einer Glücksmaschine, zu einer Wünschelrute, einer Persönlichkeit, welcher uns zuhört und antwortet, immer zu unseren Gunsten, die ganze gelebte und noch nicht gelebte Zeit im Blick, auch, wenn wir ihn nicht immer verstehen, er versteht uns: keep calm and trust in Jesus und wie begegne ich ihm, ganz einfach, in dem ich ihn bitte, dass er mir mein Herz öffnet und meinem suchenden Herz, die langersehnte Antwort liefert: nicht verloren zu sein, Heim zu kommen und vollumfänglich erwartet und geliebt zu sein, ich mich ihm anvertraue, ich ihn einlade in mein Leben.









