Mein Herz ist hart, steinhart, meine geistliche Flexibilität tief. Zulange habe ich selbst versucht meine Probleme zu lösen, habe verdrängt, Schmerzhaftes in die Seele verdrängt. Ich wusste immer, dass ich ein Teil von Gottes Familie war. War es mir jedoch so bewusst, dass der Vater im Himmel sich entschieden hat diesen Menschen smö in seine Familie aufzunehmen, sich entschieden hat, dafür seinen Sohn Jesus sterben zu lassen. Er hat mich am Kreuz gesehen. Weshalb renne ich nicht instinktiv wie ein Kind zu seinem Vater, sondern versuche selbst die Probleme zu lösen und mein Herz zu bewahren, dass es nicht noch mehr verletzt wird? Ich verharre in diesem Loch, in diesem Grab der Einsamkeit und glaube, wenn ich mich zurückziehe und selbst tue, dann kann ich die Situation im Griff behalten. Als Kleinkind in eine Welt der Unsicherheit und der menschlichen Kälte geboren, kann ich nicht mehr zurück in den Mutterleib, in die Sicherheit. Wenn ich Sicherheit will, dann nur bei dem einen Vater, denn so sehr hat er die Welt geliebt. So wie Jesus Lazarus aus dem Grab rief, so ruft er heute zu mir: smö, komme, trete ins Licht, den ich bin dein Licht, trete heraus, die Zeit des Versteckens ist vorbei, ich habe dich gesehen, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist Mein.
Ich bin der Erste und der Letzte, ich bin der Gleiche gestern, heute und in alle Ewigkeit. So wie der Schnee in Huntly, will ich deine Sünden schneeweiss waschen, ich mache alles Neu, das Gute Werk, dass ich in dir begonnen habe, werde ich vollenden, nichts kann dich von der Liebe Gottes trennen. Du bist Mein. Ich habe den Preis bezahlt für deine Einsamkeit. Komm heraus, smö, du gehörst zu uns bis in alle Ewigkeit, du bist Sohn und nicht Sklave, du bist ein freier Mensch und nicht ein Gefangener, du bist Erschaffen um mit uns zu sein, deiner Familie geliebt in alle Ewigkeit. Amen
