Jahreslosung 2026
Die Jahre ziehen ins Land, vieles ist geschehen gutes und herausforderndes, spannendes und belastendes. Was wird das neue Jahr mit sich bringen. Geht alles wie gewohnt, wie erhofft, wie befürchtet?
Das „Unser Vater“ was Jesus als Gebet für seine Jünger formuliert hat, soll uns speziell im neuen Jahr begleiten. Unabhängig wo du stehts, wo wir alle stehen, proklamiert das Gebet Jesu die Sehnsucht, den Wunsch nach Neuanfang.
Unser Vater im Himmel, geheiligt werde dein Name
Wir können mit Zuversicht zu Gott kommen, wir dürfen ihn Vater nennen, der Vorhang ist zerristen, wir haben Zugang zu ihm.
Dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie ihm Himmel so auf Erden.
Wenn wir ihm als Vater vertrauen, dass wissen wir, dass sein Reich , ein Reich Familie ist und dass sein Wille ist, dass alle Menschen ein Teil dieser Familien sein dürfen. Wir dürfen für uns uns unsere Mitmenschen im Gebet eintreten und dieser Sehnsucht Raum geben. Das öffnet unsere Herzen und gibt Grosszügigkeit und Barmherzigkeit.
Gib uns heute unser tägliches Brot
Da wir wissen, dass Gott gut ist, es gut mit uns meint, dürfen wir Gott bitten, uns die nötige Kraft für den aktuellen Tag zu geben, nicht für Morgen, nein für heute, vielleicht auch nur für heute Vormittag oder die nächste halbe Stunde.
Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern
Aufgrund der Liebesbeziehung zu Gott müssen wir uns nicht verstecken, unsere Situation schön reden, wir können mit unserer Schuld zu ihm kommen, es ihm bekennen. Wir können frei werden und wir können anderen vergeben. Denn wenn Gott uns schon vergeben kann, so sind wir motiviert auch unseren Mitmenschen zu vergeben. Es befreit, lässt uns loslassen, besser schlafen.
Und führe mich nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von den Bösen
Die Bitte, dass wir nicht selbst gegen unsere Sünde ankämpfen können, sondern Gott benötigen, uns zu helfen. Gott führt durch Lebenssituationen automatisch in Abhängigkeiten zu ihm. Uns wird bewusst, wie weit wir mit unserem Glauben an ihn bereits gewachsen sind oder noch nicht. Hier gilt keine Scham, sondern Ehrlichkeit, dass wir ihn benötigen und dass wir ihn bitten, ihn im rechten Licht zu sehen, den in ihm ist keine Finsternis.
Den dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit
So schliesst sich der Kreis zu unserer Familie. Wir sind nicht nur ein Teil der göttlichen Familie, die göttliche Familie steht über meiner Angst, meiner Schwachheit, meinen Trieben und ist grösser als alles Menschenerdenkliche. Wir sind gemeinsam unterwegs. Mein Mitmensch und ich mit Gott.
Amen
So sei es. Wir bestätigen damit, dass wir es glauben, vielleicht anfangs nur im Kopf, doch dass wir wünschen, dass es sich seinen Weg in unser Herz bahnen kann.
Ich wünsche dir, liebe Leserin, lieber Leser, dass 2026 ein Jahr sein darf, wo sich ein neuer Frühling in deinem Leben breitmacht, du die Kindschaft Gottes neu erleben kannst, dich freuen kannst ab dir selber und deinen Mitmenschen.
Herzlich grüsst dich smö
